Austeritätspolitik = Rekordarbeitslosigkeit


 

Der Sparkurs in Europa bedeutet das Zerstören von Arbeitsplätzen. In den ersten Jahren nach Ausbruch der Krise ist die Jugendarbeitslosigkeit in fast allen Ländern auf einem historischen Höchststand. Noch nie gab es soviele junge Menschen, die arbeiten wollen und können, aber keinen Job finden. Im Schnitt ist jedeR fünfte junge Erwachsene in Europa betroffen – in Griechenland oder Spanien ist es sogar jedeR zweite.

Was bedeutet Arbeitslosigkeit?
Diese Frage nach der persönlichen Situation der Betroffenen wird häufig nicht ausreichend beleuchtet. Das Bild der Arbeitslosigkeit als „soziale Hängematte“ hat nichts mit der Realität zu tun. Gerade der Einschnitt beim Einkommen entwickelt sich für die Betroffenen sehr schnell zum Problem. Meist bleibt nichts anderes übrig, als auf Ersparnisse (falls vorhanden) zurückzugreifen oder sich (wenn möglich) zu verschulden.

Ein zusätzlicher Punkt ist der psychologische Druck: Junge Menschen bleiben oft in der finanziellen Abhängigkeit der Eltern stecken bzw. sorgen sich um die Verwirklichung ihrer eigenen Zukunftsplanung, ältere Arbeitslose fürchten um die Höhe ihrer Pension oder wie sie die Zeit bis zur Regelpension überbrücken. Beide Gruppen verbindet jedoch eines: Die Sorge um ihre Existenz.
Darum: Austeritätspolitik beenden und in Arbeitsplätze investieren. #‎stopAusterity